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Olaf Jensen

Baubiologe und
Sachverständiger für die Erkennung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzbelastung (TÜV)

 
 

Tätig in Hamburg und seinem Umland.

 
 

..., Ahrensburg, Ammersbek, Bargteheide, Barsbüttel, Bergedorf, Bönningstedt, Braak, Brunsbek, Dassendorf, Delingsdorf, Fahrendorf, Geesthacht, Glinde, Grande, Grönwohld, Großensee, Großhansdorf, Hamburg, Hamfelde, Hammoor, Hamwarde, Henstedt-Ulzburg, Hohenfelde, Hoisdorf, Jersbek, Köthel, Kröppelshagen, Lütjensee, Norderstedt, Oststeinbek, Rausdorf, Reinbek, Siek, Stapelfeld, Steinburg, ....

 
     
     
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Baubiologische Richtwerte

Die baubiologischen Richtwerte sind Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlafbereiche, das damit verbundene Langzeitrisiko und die empfindliche nächtliche Regenerationszeit des Menschen. Sie sind das Ergebnis tausendfacher, jahrelanger Erfahrungen und orientieren sich am Erreichbaren. Nachfolgend sehen Sie die für Elektrosmog entscheidenden Passagen aus der neuesten Empfehlung SBM-2003.

Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Belastung
Feldstärke
Körperspannung
keine weniger 1 V/m weniger als 10 mV
schwache 1 bis 5 V/m 10 bis 100 mV
starke 5 bis 50 V/m 100 bis 1000 mV
extreme mehr als 50 V/m mehr als 1000 mV

DIN/VDE 0848: für Arbeitsplatz = 20.000 V/m ; für Bevölkerung = 7.000 V/m
WHO (Weltgesundheitsorganisation): 5.000 V/m
MPR: 25 V/m
TCO-Norm (Schweden): 10 V/m
BImSchV: 5.000 V/m
Empfehlung US-Kongress: 10 V/m
Nervenreizung nach RWE Studie: 15mV
Natur: kleiner 0,0001 V/m


Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Belastung
Flussdichte
keine weniger als 20 nT (Nanotesla)
schwache 20 bis 100 nT
starke 100 bis 500 nT
extreme mehr als 500 nT

DIN/VDE 0848: für Arbeitsplatz = 5.000.000 nT; für Bevölkerung =400.000 nT
WHO (Weltgesundheitsorganisation): 100.000 nT
MPR: 250 nT
TCO-Norm (Schweden): 200 nT
BImSchV: 100.000 nT
DIN/VDE (EEG): 200 nT
Natur: kleiner 0,0002 nT

Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
Belastung
gepulst
ungepulst
keine weniger 0,1 µW/qm weniger als 1 µW/qm
schwache 0,1 bis 5 µW/qm 1 bis 50 µW/qm
starke 5 bis 100 µW/qm 50 bis 1000 µW/qm
extreme mehr als 100 µW/qm mehr als 1000 µW/qm

DIN/VDE 0848: für Arbeitsplatz = 25-100 Millionen µW/qm
WHO (Weltgesundheitsorganisation): 2-10 Millionen µW/qm
Salzburger Resolution, Ärztekammer, EEG-Effekt 1.000 µW/qm
EU-Parlament STOA: 100 µW/qm
Land Salzburg: im Freien 10 µW/qm, drinnen: 1 µW/qm
Handyfunktion gewährleistet bis): <0,001 µW/qm
Natur: kleiner 0,000.001 µW/qm

Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Belastung
Strahlungsstärke
keine weniger als 100 V (Volt)
schwache 100 bis 500 V
starke 500 bis 2000 V
extreme mehr als 2000 V

MPR und TCO: Elektronikschäden: ab 100 V
schmerzhafte Schläge und Funkenschlag: ab 2000 - 3000 V


Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)
Belastung
Flussdichteabweichung
Kompassabweichung
keine weniger 1 µT weniger als 2° (Grad)
schwache 1 bis 2 µT 2 bis 10°
starke 2 bis 10 µT 10 bis 100°
extreme mehr als 10 µT mehr als 100°

DIN/VDE 0848: für Arbeitsplatz = 67.900 µT ; für Bevölkerung = 21.200 µT
USA / Österreich: 5.000 - 200.000 µT
Kernspin: 2 T
Natur Erdmagnetfeld in Mitteleuropa: 0,01 bis 1 µT


Der Standard, die dazu gehörigen Richtwerte und Randbedingungen wurden 1987-1992 von der BAUBIOLOGIE MAES entwickelt. Das Institut für Baubiologie und Oekologie Neubeuren IBN, Wissenschaftler, Ärzte und Kollegen haben mitgeholfen. Der Standard wurde erstmals als SBM-92/5 im Mai 1992 publiziert. Diese Version SBM-2003 ist die 6. Neuerscheinung und wurde im Mai 2003 veröffentlicht. Standard nebst Richtwerten und Rahmenbedingungen werden ab 1999 von einer Sachverständigenkommission aktualisiert, die Mitglieder sind zur Zeit Dr. Thomas Haumann, Dipl.Ing.Norbert Honisch, Wolfgang Maes, Dipl.Ing. Helmut Merkel, Dr. Manfred Mierau, Uwe Münzenberger, Peter Sierck, Dipl.Chem. Jörg Thumulla und Dr. Martin Virnich.


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